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© 2016 bei Gerhard Huber

Wissenschaft und Reisen: Vom Nichts zum Etwas

Wissenschaft auf einer Reise-Seite ? Was ist jetzt passiert ?

Nach so vielen irdischen Reisen - warum sollten wir nicht auch mal eine Reise in den Weltraum unternehmen ? Denn was es dort zu entdecken gibt, macht schlicht sprachlos. 

Wir haben auf unseren Reisen nunmehr mehr als 120 Länder der Erde „entdeckt“. Dabei hat uns nie sosehr das „physische“ Abenteuer gereizt. Vielmehr haben wir versucht, die Weltbilder der Kulturen in Vergangenheit und Gegenwart, die Lebenssichten und „Welterklärungsmodelle“ der Menschen zu ergründen. Die unglaubliche Vielfalt an menschlichen Denkweisen, die verschiedenen und einzigartigen Zugänge der Völker und Kulturen zu den „Großen Fragen“ (Woher komme ich ? Wer bin ich ? Wohin gehe ich ?) macht das Reisen – aus unserer ganz persönlichen Sicht – erst zu einer 

ungemein spannenden Geschichte (natürlich neben all den grandiosen Naturerlebnissen, die unser blauer Planet bietet).

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Weltmodelle
 

Unzählige Weltmodelle haben wir auf unseren Reisen kennengelernt. Wir lauschten gebannt den Schöpfungsgeschichten der Aborigines, haben mit ladakhischen Mönchen über den Buddhismus gesprochen, die Göttervielfalt des Hinduismus kennengelernt, sind in die animistische Welt der afrikanischen Völker eingetaucht, diskutierten viel über moslemische und christliche Vorstellungen und beobachteten immer wieder fasziniert und zugleich erschüttert die Auswirkungen der neuen, globalisierten „Konsumreligion“. 

Doch da fehlt noch ein „Welterklärungssystem“, eines, das überraschendereise nur die wenigsten kennen, das aber heutzutage das Leben aller Menschen rund um den Erdball mehr beeinflusst als alle anderen. Es handelt sich um die Erklärung unserer Welt aus wissenschaftlicher Sicht. Hilfe! Ist das nicht trockene und unverständliche Mathematik und Physik, genau das, was wir in der Schule schon so „gefürchtet“ haben, womit uns schon die Lehrer so „gequält“ haben ?

 Wozu sollten wir uns mit so abstrusen Dingen wie Quantenmechanik und Relativitätstheorie beschäftigen ? Braucht doch keiner ! (Aber wehe, das Smartphone funktioniert nicht in jedem Winkel der Erde – wie soll ich denn sonst mit meinen Facebook-Freunden über Stringtheorie ablästern ?) 

Und Hand aufs Herz – das Zeug werden wir sowieso nie verstehen werden (wenn uns die Evolution nicht zufällig mit einem nobelpreisverdächtigen Gehirn gesegnet hat) ! 

Gut – Physik bildet die Basis unseres Wohlstandes. Ohne moderne Physik mit ihren abenteuerlichen Theorien gäbe es keine Computer, keine Smartphones, kein Internet und auch sonst fast nichts, was wir heutzutage so gierig konsumieren. Aber muss ich einem Motor verstehen, um Autofahren zu können ? 

 

Toleranz und Physik

Wieder zurück zum Reisen. Was wäre idealerweise der zentrale „Sinn“ des Reisens ? Was sollte man beim Reisen in erster Linie „lernen“ ? Richtig: Toleranz aufbauen und Vorurteile abbauen! Und kaum wo halten sich solch tiefsitzende und solch falsche Vorurteile wie bei der Wissenschaft, spezielle gegenüber der Physik

-  Ich kann Physik nicht vertehen !

-  Physik entzaubert die Welt !

-  Physik ist trocken und gefühlslos !

-  Physik hat nichts Kreatives !

-  Physik ist langweilig !

Viele werden uns jetzt natürlich nicht glauben, wenn wir behaupten, genau das Gegenteil ist der Fall. Aber wir sind ja alle offene und neugierige Menschen (glauben zumindest die meisten von sich) ! Also wagen sie mit uns ein neues Abenteuer, eine neue Reise. Erkunden wir doch zusammen nach all den irdischen Welten die Welt der modernen Physik – und eines können wir Ihnen versprechen: Sie werden auf jeden Fall sehr, sehr, sehr überrascht sein!

Wagen Sie sich auch mal an die physikalische „Schöpfungsgeschichte“! Reisen Sie mit uns zurück zum Urknall. Aber wir wollen viel mehr – jenseits von stehenden Begriffen wie „Urknall“ und „Schwarzen Löchern“. Wir wollen dem physikalischen Weltbild auf den Grund gehen. Wie erklären wir heute die Welt, die Entstehung all dessen, was uns auf unseren Reisen so fasziniert ?

Und hier können Sie uns wirklich glauben: Die Natur funktioniert im kleinsten und größten Maßstab tatsächlich so unglaublich faszinierend und kreativ, wie es sich auch der kreativste Künstler niemals ausdenken könnte! Um zu erahnen, wieweit das menschliche Denken bereits vorgedrungen ist, braucht es weder großartiges Vorwissen noch komplizierte Mathematik. Es braucht nur den Mut ihres eigenen Gehirns, sich auf ein intellektuelles Abenteuer einzulassen, das sie nie mehr aus dem Kopf bekommen. 
 

Die physikalische Schöpfungsgeschichte

Wir wollen in dieses physikalische Weltmodell eindringen, ein Weltmodell, das sich von allen anderen Ideologien fundamental unterscheidet. Es ist offen, kritikfreudig und sucht niemals nach „letztgültigen“ Wahrheiten. Wissenschaft ist ein ständiger Prozess des Falsifizierens. „Wahrheit“ ist kein Begriff der Wissenschaft und das ist außerordentlich wohltuend. Wie viel Leid wurde und wird mit „Wahrheiten“ verursacht! Warum sollte unser beschränktes, evolutionär entstandenes Gehirn auch in der Lage sein, die letzten Wahrheiten (falls es diese überhaupt gibt) zu erkennen ? Wissenschaft beschreibt unsere faszinierende Natur ungemein erfolgreich, aber immer nur vorläufig. Ständig werden neue Fragen aufgeworfen und die Antworten sind oftmals so verblüffend, dass einem im wahrsten Sinne des Wortes die Worte im Hals steckenbleiben.

Man muss sich nur auf die „wahre“ Natur der Natur einlassen und schon wird man jegliches Vorurteil einer „trockenen, langweiligen und nüchternen Physik“ im neuronalen Abfalleimer der Engstirnigkeit entsorgen.

Und erlauben Sie uns bitte noch eine bösartige Randbemerkung: Die Märchenwelt der Esoterik ist dagegen stinklangweilig!

Los geht’s!
 

Projekt "Vom Nichts zum Etwas"

Unser Projekt „Vom Nichts zum Etwas“ möchte auf einfachste und allgemeinverständliche Weise das Weltbild der modernen Wissenschaften, insbesondere der Physik, darstellen – ohne dabei auf den Genuss zu verzichten. Wir möchten keine klassischen Dokumentationen verfassen, sondern in einer einmaligen Kombination aus Wissenschaft und Fotographie/Kunst sowohl dem „Informations“- – als auch dem „Genussaspekt“ Rechnung tragen. Wir führen Sie weiterhin zu den schönsten Plätzen unserer Erde, zu faszinierenden Menschen und eindrucksvollen Landschaften – tauchen dabei aber gleichzeitig in „Welten ein, die wahrlich noch kaum ein Mensch zuvor betreten hat“.

Gleichsam als sehr „softe“ Ouvertüre in diese neue, spannende Welt, haben wir den Vortrag „Stationen der Zeit“ gestaltet, der in einer Weltreise zugleich auch die Geschichte der Entstehung unseres Universums erzählt. Dieses Projekt, das bei öffentlichen Vorführungen sehr interessiert aufgenommen wurde, möchten wir nun wesentlich intensiver fortsetzen. 
 

Gespräche mit Wissenschaftern

Dazu besuchen wir führende Wissenschafter auf ihrem jeweiligen Gebiet, reisen zu interessanten Plätzen (Teleskopen, Teilchenbeschleuniger etc.) und saugen all die Gespräche mit interessanten Persönlichkeiten gleichsam in uns auf. Dies alles fließt in eine mehrteilige Reportage/Multimediashow ein, die nicht nur die großen Fragen der Wissenschaft bis an die Grenzen der Erkenntnis aufwirft, sondern auch die Menschen, die Wissenschafter dahinter beleuchtet und von den enormen technischen Wunderwerken der physikalischen Beobachtungsinstrumenten (Teleskope, Satelliten, Beschleuniger etc.) berichtet.

(Gleichsam als kleinen Appetitanreger stellen wir laufend die Gespräche mit den Wissenschaftern online). 
 

Supererden und außerirdisches Leben

Wir möchten aber auch ausloten, welche großen gesellschaftlichen Auswirkungen bevorstehende neue Erkenntnisse haben werden. Die Physik / Weltraumforschung / Teilchenforschung steht ja derzeit vor gewaltigen Herausforderungen und bahnbrechenden neuen Erkenntnissen, wir schon seit 100 Jahren nicht mehr. Wir leben diesbezüglich in einer ungemein aufregenden Zeit.

-  Erst jüngst hat man entdeckt, dass 95 % des Universums aus einem Stoff bestehen, den wir nicht kennen !

-  Immer erstaunlicher werden die Erkenntnisse, wie astronomisch fein unser Universum, die Naturkräfte „abgestimmt“ sind, um Leben überhaupt zu ermöglichen !

-  Immer deutlicher zeigt sich, wie eng wir (das Leben) in tiefsten physikalischen Sinn mit dem gesamten Universum und seiner Geschichte verbunden sind !

-  Hinweise mehren sich, dass unsere vier Dimensionen des Raumes und der Zeit nicht die einzigen sind, wir vielleicht im einem elfdimensionalen Universum oder gar einem Multiversum leben !

-  Und last but not least: In 5-10 Jahren werden unsere technischen Möglichkeit soweit gediehen sein, dass wir außerirdisches Leben (sofern es existiert) in den Atmosphären ferner Supererden nachweisen werden können !

 

Lohnt es sich nicht, ein wenig mehr darüber zu erfahren?

 

PS: Kleiner Hinweis: Wir haben uns damit viel vorgenommen, aber wir wissen schon (zumindest in klaren Augenblicken) was wir tun. Wir gehen nicht unbedarft an diese Sache heran, denn wir verfügen beide über eine universitäre Physikausbildung und können zumindest erahnen, worüber wir da eigentlich sprechen J.
 

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