Zur Person

Leitbild

Reisen ist tödlich für Vorurteile.

Mark Twain (1835 - 1910

 

Gerhard Huber 

verheiratet, ein Sohn
 

Bereits im Alter von 8 Jahren begann mich das Reisen und Fotografieren in den Bann zu ziehen. Mit einer einfachen Kompaktkamera und einem 24-Bilder-SW-Film ausgestattet, hatte ich bald meine erste Dokumentation über das antike Griechenland im Album. Doch ich wollte mehr! Mein ganzes Taschengeld zusammenkratzend überfiel ich ein Fotogeschäft und ergatterte ein paar sündhaft teure Diafilme. Dann endlich – im Alter von 14 – war es soweit: mein erster Diavortrag erblickte das Licht der Welt – vertont mit James Last-Musik und gesprochen mit meiner Stimme im Stimmbruch! Damit hätte ich in Zeiten wie heute vielleicht sogar Chancen beim Supertalent. Nichts desto trotz kamen bei der Premiere meines Erstlingswerkes gleich zwei Zuschauer: meine zwangsbeglückten Eltern. Sie lobten mich über den grünen Klee (das ist bei den meisten Eltern genetisch so verankert) und deshalb blieb meine Begeisterung erhalten.

Mittlerweile mussten bereits mehr als 130 Länder meine Fotographierwut ertragen. Daraus sind über 250 Vorträge entstanden. Deshalb darf man mich auch ungestraft als Dokumentations-Messie bezeichnen.

 

Ein Studium an der TU Graz und ein darauffolgender ganz normaler Brotberuf als Vorstandsassistent in einem großen Unternehmen und später die Gründung einer eigenen Firma dienten übrigens (jetzt kann ich ´s ja zugeben) nur dem Zweck, meine Reisen zu finanzieren.

 

Meine zweite große Leidenschaft gilt der Naturwissenschaft, insbesondere den Themenbereichen moderne Physik, Evolution und Gehirnforschung. Das faszinierende Weltbild der modernen Naturwissenschaften an den Grenzen unserer Erkenntnis mit Reisebildern zu verbinden, führte zu einer ganz neuen Art von „Vortrag“, den wir (meine Frau und ich) „Doku-Bildreise“ nennen. Im Rahmen einer Weltreise zu den schönsten Plätzen unseres Planeten werden interessante naturwissenschaftliche Zusammenhänge einfach und verständlich erklärt. So entstanden Doku Bildreisen über das Weltbild des Physik, die Entstehung des Universums, die Evolution vom Einzeller zur künstlichen Intelligenz, die Entwicklung des Klimas, die großen Weltbilder der Menschheit oder über das menschliche Gehirn.

Mehr Infos unter Steirer des Tages, Kleine Zeitung 30.10.2016

 

Monika Mayer

Physikerin, geboren in Graz, verheiratet, ein Sohn

Senior Scientist an der BOKU Wien am Institut für Meteorologie und Klimatologie sowie Lektorin an der Uni Graz


„Warum?“ war und ist für mich eine ganz wichtige Frage. Seit ich mich erinnern kann, hat es mich interessiert, Zusammenhänge zu verstehen, Dinge zu hinterfragen und über den Tellerrand hinaus zu schauen.

Das Physik-Studium und etliche Jahre in der Forschung waren die logische Konsequenz. Reisen und Begegnung mit Menschen aus anderen Kulturen sind im Forscheralltag ganz natürlich verknüpft. So hat sich durch meine Jahre in den USA (habe am Massachussetts Institute of Technology in Cambridge Klimaforschung betrieben) vor allem der Umgang mit der eigenen - europäischen – Kultur verändert. Der Abstand hat es ermöglicht, die unglaublichen Privilegien, die man durch eine Geburt in Österreich hat, zu schätzen, auch wenn nur allzu bewusst wird, wie eng und abendländisch vieles gesehen wird.

Zurück in Österreich hat sich der Fokus verschoben – hin zum Reisen zusammen mit meinem Mann und unserem Sohn, wobei die Physik immer ihren Platz hat - an der Uni Graz und nun an der BOKU Wien.

 

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